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Schlafdiagnose
[Keine Beschreibung eingegeben]Wir helfen Ihnen bei Schnarchen und Schlafstörungen.

Bei der obstruktiven Schlafapnoe kommt es im Laufe des Schlafes zu Atemstillstand-Perioden ("Apnoephasen"), die durch den völligen Verschluss (Obstruktion) der oberen Atemwege bedingt sind. Dies geschieht, weil die Muskulatur, die die Atemwege normalerweise offen hält, erschlafft. Die Zunge fällt nach hinten und verschließt den Schlund. Dies verursacht Atemstillstände,
die im Extremfall länger als eine Minute dauern können.

Was macht die Schlafapnoe gefährlich?
Wenn es im Schlaf zu Atemstillständen kommt, sendet das Gehirn währenddessen permanente Signale an unseren wichtigsten Atemmuskel, das Zwerchfell, und fordert es auf, weiter zu arbeiten. Dadurch baut sich in den Atemwegen ein Unterdruck auf, der zur Folge hat, daß sich die Atemwege vollends verschließen.
Dank einer automatischen Aufweck-Reaktion, also einer Alarmmeldung an das Gehirn - von Ärzten "Arousal" genannt, befreit sich der Körper von solchen Atemstillständen. Nach einer bestimmten Zeit setzt die Atmung, begleitet von explosionsartigem Schnarchen, wieder ein. Während der Betroffene meist nichts merkt, sitzt der Partner, vom Lärm geweckt "senkrecht im Bett". diese Situation wiederholt sich während der ganzen Nacht mehrmals.

Ohne Behandlung kann die Schlafapnoe zu Bluthochdruck und einem gesteigerten Herzinfarkt-Risiko
führen durch die dabei ausgeschütteten Stresshormonen.

Wer stark schnarcht, schläft also oft ungesund.

Nach einer solchen Nacht, schnarchend mit zahlreichen Atemstillständen verbracht, fühlen Sie sich morgens
in der Regel unausgeschlafen, haben vielleicht Kopfschmerzen oder Verspannungen im Schulter und Nackenbereich. Während des Tages sind Sie chronisch müde, nicken bei jeder Gelegenheit ein und fühlen sich wie "gerädert". Dies reduziert Ihre Leistungsfähigkeit, strapaziert Ihr Nervenkostüm und kann Sie, vor allem beim Autofahren durch den sogenannten "Sekundenschlaf“ in Gefahr bringen.

Aber auch im Haushalt oder am Arbeitsplatz steigt das Unfallrisiko.

Wie kann die Schlafqualität untersucht werden?

Bei Verdacht auf Schlafapnoe wird überprüft, ob und wie oft es während des Schlafes zu Atemstillständen kommt. Dies geschieht mithilfe eines kleinen tragbaren Diagnosegerätes, das zuhause während des Schlafes den Puls, die Schnarchgeräusche und die Sauerstoffversorgung misst. Zusätzlich wird aufgezeichnet, welche Schlafposition eingenommen wurde. Weisen die Ergebnisse auf eine Schlafapnoe hin, so wird der/die Patient/in meist in ein sog. "Schlaflabor" überwiesen, wo eine gründlichere Schlafuntersuchung vorgenommen wird.

So werden unter anderem die Atmung, der Herzrhythmus und die Körperbewegungen während des Schlafes detalliert untersucht und aufgezeichnet.
Für Informationen zur operativen und kieferorthopädischen Schnarchtherapie klicken Sie bitte auf "Links" in der Kopfzeile.
Wir beraten Sie gern über die für Sie sinnvolle Reihenfolge möglicher Maßnahmen zur Behebung des Schnarchens und zur Vermeidung von Atemaussetzern im Schlaf!