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Arzneimitteltherapie
Bei hochfieberhaften Infekten mit erheblicher Beeinträchtigung des Allgemeinzustandes, Schmerzen oder Komplikationszeichen ist eine
antibiotische Therapie bei nachweislich bakteriellen Infekten sinnvoll. Bei Virusinfekten, Erkältungszeichen ohne bakterielle Beteiligung und fehlenden Risikofaktoren in der Krankheitsgeschichte des Patienten ist eine gezielte, symptomatische und ursächliche ärztliche Behandlung mit Schleimhaut abschwellenden, schleimlösenden und entzündungshemmenden Substanzen
grundsätzlich vorzuziehen.

Sofern es sich nicht um bedrohliche bakterielle Infekt handelt, bevorzugen wir daher die Verordnung von pflanzlichen oder homöopathischen Mitteln. Durch gezielten Einsatz dieser Substanzen auch in Kombinationen lassen sich Infekte oft frühzeitig begrenzen und Resistenzbildungen von Bakterien und Infektanfälligkeit reduzieren. Letztlich entscheiden Patient und Arzt gemeinsam nach sorgfältiger Abwägung und Beratung über die Art der Therapie.

Pflanzliche Mittel finden Ihre bevorzugte Anwendung in der Entzündungshemmung der Nasen- und Rachenschleimhaut, in der Schleimverflüssigung und Gewebsabschwellung. Ferner haben sie sich bei chronischen Hauterkrankungen und Nervenreizungen bewährt.

Homöopathische Mittel helfen nach dem von Samuel Hahnemann aufgestellten Prinzip, Symptome einer Gesundheitsstörung mit Substanzen zu behandeln, die grundsätzlich dieselben Krankheitszeichen erzeugen können. Diese Mittel werden meist verdünnt in Potenzierungen in Form von Rohrzuckerkügelchen, Milchzuckertabletten oder in Verdünnungen verabreicht. Bei Wahl des korrekten Mittels stellt sich meist schnell eine deutliche Besserung ein. Prinzipiell gilt aber auch hier, dass Krankheiten, die schon länger bestehen und tiefgreifende Gesundheitsstörungen länger zur Ausheilung benötigen als akute Infekte.

Die Eigenblutbehandlung durch Entnahme von Venenblut, das mit homöopathischen Mitteln versetzt, in den Körper reinjiziert wird, bewährt sich in der Naturheilkunde zur Stimulation des Immunsystems oder zu Beruhigung z.B. bei Allergien.