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Allergiebehandlung
[Keine Beschreibung eingegeben]Wenn der Verdacht auf eine allergische Reaktion besteht, ist zunächst durch Befragung, Untersuchung und Testung mittels Hauttest, nasaler Provokation oder Blutanalyse das Allergen zu ermitteln.

Optimal ist es, das dann bekannte Allergen zu meiden (z.B. Tiere, Nahrung) die Menge des Allergens möglichst gering zu halten (Hausstaubmilben, Pilze) oder sich von Pollenflug soweit wie möglich fernzuhalten.

Gelingt dies nur unzureichend, ist entweder eine medikamentöse antiallergische Behandlung angezeigt, um allergische Beschwerden wie Juckreiz, Niesen, wässriges Nasenlaufen, Husten oder Kopfschmerz zu vermeiden oder eine ursächliche Therapie zur Vermeidung einer Asthmaentstehung anzustreben.

Ursächliche antiallergische Behandlung

Hierdurch wird der Körper in die Lage versetzt, das auslösende Allergen zu tolerieren. Das Immunsystem, das zuvor durch derzeit nicht vollständig geklärte Mechanismen in die falsche Richtung agierte, "gewöhnt sich" an die Stoffe. Schulmedizinisch stehen Ihnen spezifische Immuntherapien zur Verfügung. Wir verwenden Allergiekonzentrate in Injektionsform, die in aufsteigender Konzentration vier Monate lang wöchentlich einmal unter die Oberarmhaut gespritzt werden. Danach ist eine wiederholte Allergiespritze nur noch alle vier bis sechs Wochen erforderlich für insgesamt zwei bis drei Jahre.

Alternativ stehen als Tablette oder Tropfen Präparate zur Verfügung, die jedoch täglich über drei Jahre regelmäßig eingenommen werden müssen. Die Erfolgsrate deutlicher Besserung bis zu Beschwerdefreiheit ist altersabhängig. Eine Behandlung ist ab dem Schulalter bis etwa zum 50. Lebensjahr sinnvoll. Herzerkrankungen, Autoimmunerkrankungen sind Ausschlussgründe für diese Therapieform.
Die Kosten werden von den Krankenkassen übernommen.

Als Alternative ist die Eigenblutbehandlung anzubieten, bei der ein Anteil Venenblut aus der Armbeuge, mit hömöopathischen Mitteln versetzt, unmittelbar wieder zurückgespritzt wird. Diese Technik soll ebenfalls zu einer Umstimulation des Immunsystems führen und wird zweimal wöchentlich über sechs Wochen gegeben.
Die Eigenblutbehandlung ist keine Leistung der Krankenversicherung.

Berücksichtigen Sie, dass eine ursächliche antiallergische Behandlung gegen Pollen vor der Pollenflugsaison beginnen muss: bei Baumpollen ab September, bei Gräserpollen spätestens ab Januar eines Jahres.